Feng Shui – zur Geschichte:
Begonnen hat der Weg nach heutiger Erkenntnis in Indien. Die Ayurveda-Lehre besagt: Ein gesunder Mensch kann nur in einer gesunden Haut und einem gesunden Haus (Vastu) leben. Gesundheit und Umfeld wurden immer gemeinsam betrachtet. Vor ca. 4.000 Jahren kam diese Anschauung über Tibet nach China. In Anlehnung an Ayurveda gab es wahrscheinlich bereits die Traditionelle-Chinesische-Medizin. Diese wurde erweitert und mit den Lebensräumen in Zusammenhang gebracht.
So entstand ....
Feng-Shui – Wind+Wasser > das ewig Fließende.
Es wurde zur Geheimlehre erhoben und war somit dem Kaiser und den von ihm auserwählten Meistern vorbehalten. Nach dem Motto: Nur wenn es dem Kaiser gut geht, geht es auch dem Volk gut.
Zuerst wurde Feng-Shui zur Bestimmung eines guten Begräbnisplatzes genutzt. Gelehrte reisten durch ganz China, um für ihre Geldgeber einen guten Grabplatz zu finden. Das es auch ein „Wohlfühlprogramm” für Lebende war, sprach sich trotz aller Geheimnistuerei herum. Feng-Shui drang über die Mauern des Kaiserpalastes und der Reichen hinaus und wurde auch vom Volk angewandt. Natürlich >geheim<, und nichts wurde aufgeschrieben und das Wissen nur vom Vater auf den Sohn übertragen. Im Zuge der vielen Dynastiewechsel und der damit verbundenen Kriege ging natürlich viel verloren. Feng-Shui wurde immer wieder belebt und verändert und ging wieder verloren – doch der Keim blieb und so hat sich Feng-Shui bis heute erhalten.
In China stehen viele alte und neue Bauten, die nach Feng-Shui erbaut wurden – dies allerdings inoffiziell, denn die Partei verbietet diesen „Aberglauben”. Doch unter dem Gesichtspunkt: „..man kann nicht vorsichtig genug sein” , wird immer wieder darauf zurückgegriffen.
Auch heute wird die Lehre noch als „Geheimlehre” angesehen, und die chinesischen Meister sind nicht begeistert davon, dass das Wissen in den Westen getragen und aufgeschrieben wurde. Über Amerika kam es trotzdem in die ganze Welt und ist nun nicht mehr zu stoppen.
Ehre den Meistern, die den Keim wieder zum Blühen gebracht haben und vielen Dank an die, die den Mut zur Weitergabe des Wissens hatten und haben.